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Himbeerherz

Krankenhaus 18 + 19 SSW

Liebe Leser,

 

heute berichte ich euch von den letzten zwei turbulenten Wochen meiner Schwangerschaft.

 

Am Sonntag  den 12. März 2017 habe ich mich mit meinem besten Freund Andreas in Bonn getroffen. Wir waren etwas essen und sind durch die Stadt gelaufen und gegen 18 Uhr war ich wieder zuhause. Beim Toilettengang sah ich braunes Blut im Schlüppi. Auch am Toilettenpapier war eine leichte braune Schmierblutung zu sehen. PANIK  .

Zusammen mit Mama ging es also ins Malteser Krankenhaus in Bonn . Dort musste ich leider auch noch zwei Stunden warten, bis ich untersucht wurde. In so einer Situation kommen einem zwei Stunden aber eher wie zwei Tage vor.

Im Behandlungszimmer schallte die Ärztin erstmal über den Bauch. Dem Krümmel ging es gut. Erleichterung. Wie immer zappelte er wie wild hin und her. Die Ärztin schaute sich außerdem die Plazenta sehr genau an. Eine Woche zuvor war ich auf den Bauch gefallen. Die Plazenta war jedoch unauffällig und keinerlei Blutungen um oder hinter der Plazenta zu sehen, Bauchultraschall insgesamt unauffällig.

 

Dann ging es auf den Stuhl. Hier kontrollierte die Ärztin den Gebärmutterhals (GMH). Dieser hatte sich auf 2,4 cm verkürzt. Jedoch keine Trichterbildung. 

 

Für die, die davon noch nie was gehört haben: Der Gebärmutterhals sollte in so einer frühen Schwangerschaftswoche über 3 cm liegen. Viele haben sogar 5 cm und mehr. Demnach sind 2,4 cm kein guter Befund. Zumal der GMH nach dem Sturz vor einer Woche noch bei 3,5 cm lag. Er hatte sich also binnen einer Woche um über einen Zentimeter verkürzt.

 

Da mir die ganzen Begriffe zu der Zeit auch nichts sagten und ich sowieso total panisch war musste ich erstmal weinen wie ein Schlosshund.

 

Die Ärztin nahm mich dann stationär auf. Die ersten Tage sollte ich wirklich nur liegen und lediglich zur Toilette aufstehen

 

Alle Ärzte und Pfleger auf der gynäkologischen Station waren sehr nett. Das Essen war gut und die Zimmer wirklich schön.

 

Auch meinen 26. Geburtstag habe ich im Krankenhaus verbracht. Das war natürlich nicht so toll aber naja, da kann man nichts dran machen.

 

Am  17. März 2017 wurde ich entlassen. Mein GMH lag wieder bei 4,1 cm und ich sollte mich Zuhause weiter schonen aber die Ärztin sagte, ich dürfe schon aufstehen und ein wenig Haushalt machen.

 

Gesagt getan, am 18. März 2017 fing ich an mit Wäsche, Küche machen usw.

Die Quittung hatte ich danach auf Toilette - wieder Schmierblutung und wieder ab ins Krankenhaus. GMH auf 3,9 cm - also in Ordnung. Trotzdem sollte ich wieder stationär zur Überwachung da bleiben.

 

Da danach aber keine weiteren Blutungen mehr aufgetreten sind, durfte ich am 21. März 2017 wieder nach Hause.

 

Bisher geht es mir nun auch sehr gut. 

 

Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich mir keine Sorgen um den Krümmel machen soll, mein GMH wäre wieder super zugegangen und ich soll zur Geburt wieder kommen. 

 

Ich schaue positiv in die Zukunft und freue mich über jeden geschafften Tag meiner Schwangerschaft und freue mich so unglaublich auf meinen Bauchzwerg. Das ist mit Worten nicht zu beschreiben.. 

 

Viele Grüße

 

Farina & Bauchzwerg 

 

23.3.17 11:25
 
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